Fernüberwachung – Vernetzte Sensoren

Saugnac Messgeräte ist ein anerkannter Spezialist für präzise Messgeräte und Sensoren für Gebäude und Bauwerke des Ingenieurbaus und bietet innovative Lösungen für die Bauwerksinstrumentierung und das strukturbezogene Fernmonitoring.

Unsere Systeme ermöglichen eine Rissüberwachung und Neigungsüberwachung in Echtzeit, wobei die Messdaten jederzeit und ortsunabhängig abrufbar sind – ohne Vor-Ort-Einsätze.

Fernüberwachung von Bauwerken: was bedeutet das?

Traditionell erfordert die Überwachung von Bauschäden (Risse, Neigungen, Setzungen, Verformungen) regelmäßige Begehungen vor Ort. Der Sachverständige führt manuelle Messungen durch, erstellt Fotos und dokumentiert die festgestellten Veränderungen. Diese Methode ist zwar zuverlässig, jedoch kostenintensiv und zeitaufwendig – insbesondere bei abgelegenen oder schwer zugänglichen Bauwerken.

Mit der Einführung vernetzter Sensoren und moderner Fernüberwachungssysteme ist es heute möglich, die erforderlichen Daten automatisch zu erfassen. Die in festgelegten Intervallen erfassten Messwerte dokumentieren objektiv die Entwicklung eines Bauwerks – eine wertvolle Grundlage für Sachverständige, Ingenieur- und Prüfbüros, Vermesser und Infrastrukturbetreiber.

Risse, Neigungen, Setzungen und Verformungen überwachen

Unsere Reihe vernetzter Sensoren deckt das gesamte Spektrum der an Gebäuden und Ingenieurbauwerken auftretenden Schäden ab:

  • Rissüberwachung aus der Ferne: Die vernetzten Rissmonitore R1 und R2 erfassen automatisch die Rissöffnung und übertragen die Messwerte an die App. Der R2 mit abgesetztem Sensor deckt große Messbereiche ab (bis zu 100 mm).
  • Neigungs- und Kippüberwachung: Der vernetzte Neigungssensor R5 misst die Neigung einer Wand, eines Giebels oder eines Bauwerks auf zwei Achsen, mit einer Auflösung von 0,005°.
  • Setzungsüberwachung: Der R2.P ermöglicht das vernetzte Monitoring von Setzungen an Brücken und Bauwerken.
  • Abstandsüberwachung von Wänden: Der vernetzte Extensometer R20 überwacht den Abstand zwischen zwei mehrere Meter voneinander entfernten Punkten.

Wie funktioniert die automatische Datenerfassung?

Vernetzte Sensoren können so parametriert werden, dass sie Messdaten alle 1h, 2h, 4h, 6h, 8h, 12h oder 24h übertragen. Bei jedem Messzyklus aktiviert sich das Gerät, führt Messungen mit seinen drei internen Sensoren durch und überträgt die Ergebnisse an die zugehörige Monitoring-Anwendung. Die Autonomie kann je nach Messintervall bis zu 8 Jahre betragen. Für sensible Phasen mit engmaschigem Verlauf ermöglicht der Tracking+ Modus eine feinere Beobachtung der Entwicklung.

Fernüberwachung schwer zugänglicher Bereiche

Bauschäden beschränken sich nicht auf gut sichtbare Bereiche. Sie treten auch an schwer zugänglichen Stellen auf, etwa an hohen Fassaden, Viadukten, Brücken, Wassertürmen oder Gewölbekonstruktionen. Jede manuelle Messung erfordert dabei einen erheblichen logistischen Aufwand, beispielsweise durch Industriekletterer, Hubarbeitsbühnen oder Gerüste. Einmal installiert, übertragen vernetzte Sensoren ihre Messwerte aus der Ferne und reduzieren Kosten, Einsatzzeiten und Sicherheitsrisiken erheblich. Erfahren Sie mehr zur Überwachung von Rissen an unzugänglichen Fassaden und zur Brückenüberwachung.

Mit Saugnac Messgeräte wird die Fernüberwachung von Rissen und Neigungen zu einer umfassenden Lösung für die Bauwerksüberwachung. Dank unserer vernetzten Rissmessgeräte und Sensoren profitieren Sie von zuverlässiger Messtechnik, langfristiger Autonomie und einem einfachen Zugriff auf die Messdaten – für die Sicherheit, Dauerhaftigkeit und Werterhaltung Ihrer Bauwerke.

Häufig gestellte Fragen zur Fernüberwachung

Wie überwacht man einen Riss aus der Ferne?

Ein vernetzter Rissmonitor wird beidseitig des Risses angebracht. Er misst die Rissöffnung automatisch in festgelegten Intervallen und überträgt die Messwerte an die Saugnac-App, abrufbar über Computer, Tablet oder Smartphone – ohne Vor-Ort-Einsatz.

In welchen Intervallen übertragen die vernetzten Sensoren die Messwerte?

Die Sensoren können so parametriert werden, dass sie Messdaten alle 1h, 2h, 4h, 6h, 8h, 12h oder 24h übertragen. Bei jedem Messzyklus aktiviert sich das Gerät, führt Messungen mit seinen drei internen Sensoren durch und überträgt die Ergebnisse an die App.

Wie hoch ist die Autonomie der vernetzten Saugnac-Sensoren?

Die Autonomie kann je nach konfiguriertem Messintervall bis zu 8 Jahre betragen. Ein größeres Übertragungsintervall verlängert die Batterielebensdauer.

Welche Schäden lassen sich mit den vernetzten Saugnac-Sensoren überwachen?

Die Reihe deckt die Überwachung von Rissen, Neigungen und Kippbewegungen, Setzungen, Durchbiegungen und Verformungen sowie von Wandabständen ab – sowohl an Gebäuden als auch an Ingenieurbauwerken.

Können diese Sensoren an schwer zugänglichen Bauwerken installiert werden?

Ja. Einmal installiert, übertragen die Sensoren ihre Messwerte aus der Ferne, wodurch wiederholte Einsätze an schwer zugänglichen Stellen wie hohen Fassaden, Brücken, Viadukten oder Gewölben entfallen.